Holzfenster - natürliche Behaglichkeit

Holz wird traditionell als Rahmenmaterial für Fenster wie auch Außentüren eingesetzt. Der Werkstoff bietet viele Vorteile. So lässt sich Holz einfach verarbeiten, hat gute Isolier- und Festigkeitswerte und ist bei entsprechender Pflege ausgesprochen langlebig. Als nachwachsender Rohstoff hat Holz als Baustoff auch im Zusammenhang mit dem Umwelt- und Klimaschutz eine wichtige Bedeutung.

Holzarten im Fensterbau – große Auswahl, schwierige Entscheidung

Im Fensterbau können die unterschiedlichsten Holzarten zum Einsatz kommen. Eine umfassende Auflistung findet sich zum Beispiel im Merkblatt HO.06 „Holzarten für den Fensterbau - Eigenschaften, Holzartentabelle“ des Verbandes der Fenster- und Fassadenhersteller e. V. (VFF). Besonders häufig findet man Fenster aus Nadelhölzern wie Fichte, Kiefer oder Lärche, auch Harthölzer wie Mahagoni, Rotes Meranti oder Teak sind geeignet. Dann sollte allerdings auf die Verwendung von FSC-zertifiziertem Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern geachtet werden.

Holzfenster herstellen – neue Technologie für maximale Dauerhaftigkeit

Bei der Fensterherstellung aus heimischen Hölzern wird meist ein Verfahren gewählt, das die Dauerhaftigkeit und Formstabilität der Fensterrahmen optimiert. Dazu werden sogenannte lamellierte Fensterkanteln eingesetzt. Das Holz wird in Lamellen geschnitten und schichtverleimt, alle Holzteile, die optisch oder funktional störend wirken, werden nicht sichtbar angeordnet oder ganz entfernt.

Fensterbeschichtungen – Farbgebung und Holzschutz

Als natürlicher Baustoff reagiert Holz auf äußere Einflüsse wie UV-Strahlung und Feuchtigkeit. Um einen guten Schutz zu erzielen, können die Fensterrahmen mit lasierenden oder deckenden Anstrichen versehen werden. Diese schützen zum einen und schaffen zum anderen eine individuelle Gestaltung der Fassade. Je nach gewähltem Anstrich, Holzart und Witterungseinfluss muss dieser regelmäßig erneuert werden. Dabei ist auf eine sorgfältige Ausführung zu achten. Potenzielle Gefahrenpunkte bestehen zum Beispiel an offenen Fugen und Abdichtungsfugen oder an schwer zugänglichen Bereichen im Rahmen.

Konstruktiver Holzschutz – Überlegungen in der Planungsphase

Konstruktiver Holzschutz steht für alle Maßnahmen, die das Rahmenholz durch Überdeckung vor der Witterung schützen. Werden diese Schutzvorkehrungen frühzeitig und richtig geplant, dann erhöht dies die Lebensdauer der außenliegenden Holzbauteile. Maßnahmen im konstruktiven Holzschutz sind zum Beispiel Dachüberstände und andere Überdeckungen, Kupferabdeckungen und eine fachgerechte Ausbildung der Dichtungen beim Einbau. Für bodennahe Fenster und Türen sind die Spritzschutzzonen zu berücksichtigen.

Fenster aus Holz sind immer eine gute Wahl! Für alle Fragen rund um das Naturmaterial im Fensterbau stehen wir natürlich gerne zur Verfügung!

Dieter Kienzler

- Maler- und Lackierermeister

- staatlich geprüfter Gestalter

- Sachverständiger im
  Malerhandwerk

- Feststellung der besonderen
  Sachkunde von ö.b.u.v.
  Sachverständigen
  im Schwerpunkt
  Schimmelpilzschäden-
  Erkennen, Bewerten und
  Sanieren

- Gebäudeenergieberater (HWK)

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